FAQ

  • Bei dem Projekt geht es um die gemeinschaftliche Konzeption und Umsetzung eines öffentlichkeitswirksamen Videoprojekts mit Schülern*innen des Landkreises Anhalt-Bitterfeld. Themenschwerpunkt ist die Berufsorientierung mit Hilfe von Videos in regionalen Unternehmen.

    Im Rahmen von Workshops werden Schüler*innen in Zusammenarbeit mit Experten aus den Bereichen Berufsorientierung, Aus- und Weiterbildung sowie Filmproduktion, Videoprojekte planen und umsetzen. Die Videos stellen kurz und prägnant bestimmte Ausbildungsberufe und regionale Unternehmen vor.

    Hierbei handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld e.V., als überregional gefragter Dienstleister für Aus- und Weiterbildung (www.bz-wobi.de), und der Kommunikations- und Produktionsfirma commlab GmbH (www.commlab.de).

    Es ist ein Berufsorientierungsprojekt vom Landesprogramm Regionales Übergangsmanagement (RÜMSA), das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wird.

  • Anlass ist das zunehmende Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage von Ausbildungsplätzen in Sachsen-Anhalt. So bleiben viele Ausbildungsplätze unbesetzt und/ oder Jugendliche erhalten keine Zusagen. Neben dem demografischen Wandel gehören unter anderem die zum Teil fehlende Berufsorientierung sowie die unzureichende Kenntnis über attraktive Alternativen zu den Ursachen.

  • Ziel des Projekts ist einerseits die Produktion von ca. 20 dokumentarischen Kurzfilmen und andererseits die positive Veränderung der Berufsausbildungssituation für Ausbildungsaspiranten und Unternehmen im Land Sachsen-Anhalt.

    Weitere Ziele sind:

    • die Verbesserung der regionalen Berufsorientierung und Sensibilisierung für Chancenberufe bzw. Ausbildungsstätten
    • die Befähigung von Jugendlichen zur eigenverantwortlichen Recherche nach bzw. Auseinandersetzung mit angemessenen Ausbildungsangeboten
    • die Stärkung der schöpferischen Medienkompetenz der beteiligten Jugendlichen
    • die Erhöhung des Bekanntheitsgrads regionaler Unternehmen, die Ausbildungsplätze anbieten
    • die Grundlegung eines nachhaltigen regionalen Dialogs zwischen Unternehmen und Bewerbern
  • Zielgruppen sind allen voran zukünftige Auszubildende sowie Unternehmen/ Ausbildungsstätte in der Region, aber auch Bildungseinrichtungen, Lehrkräfte, außerschulische Einrichtungen und weitere Kreise der Öffentlichkeit.

  • Die Teilnehmer setzen sich aus Schüler*innen der Jahrgangsstufen 8 und 9 aus Sekundar-, Förder- und Berufsschulen und Gymnasien zusammen.

  • Pro Schule und Projekt werden ca. 10 – 12 Teilnehmer benötigt.

  • Pro Schule werden mit Unterstützung der Schulleiter*innen und Lehrer*innen die Teilnehmer*innen akquiriert. In Form von Informationsveranstaltungen und/ oder –material sollen die Eltern der Teilnehmer*innen unterrichtet werden. Diese müssen eine Erlaubnis unterzeichnen, dass ihr Kind an dem Projekt teilnehmen darf.

  • An jeder teilnehmenden Schule wird jeweils ein Videoprojekt mit einer Teilnehmergruppe umgesetzt. Das Videoprojekt untergliedert sich in fünf Präsenzveranstaltungen/ Workshops:

    • Einführung in die Videoproduktion
    • Redaktion (Recherche, Drehbuch, Drehplanung)
    • Produktion (Dreh)
    • Postproduktion (Schnitt)
    • Präsentation und Auswertung

    Die Länge eines Workshops variiert mit dem Inhalt von ca. 1-3 h.

  • Das gesamte Projekt “Berufsorientierung durch Videos” geht bis August 2021. Die Länge der einzelnen Videoprojekte variiert mit der zeitlichen Koordination in Absprache mit der Schule und den Teilnehmer*innen, sollte aber innerhalb eines Schuljahres abgeschlossen sein.

  • Die Workshops finden je nach Absprache mit der Schule entweder in einem von der Bildungseinrichtung gestellten Raum oder in einer außerschulischen Einrichtung statt. Der Dreh wird in Unternehmen der Region Anhalt-Bitterfeld stattfinden. Ein sicherer Hin- und Rücktransport der Teilnehmer*innen wird organisiert.

  • Die gesamte Planung und Durchführung erfolgt durch die Kooperationspartner des Projekts. Die Bildungseinrichtungen werden für organisatorische Fragen und zur Koordinierung von Terminen, Räumlichkeiten, Ausstattung und Kontakten vor Ort in einer beratenden Funktion herangezogen.

  • Ja das Projekt soll öffentlichkeitswirksam dokumentiert werden. Geplant sind neben einer Webseite auch Präsenzen in den sozialen Medien sowie die Einbindung regionaler Medien (Zeitung, Fernsehen und Radio).

  • Gar keine. Das Projekt wird vom Landesprogramm Regionales Übergangsmanagement (RÜMSA) unterstützt, welches aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landkreises Anhalt-Bitterfeld finanziert wird.

  • Ansprechpartner sind Juliane Erbach (jerbach@enterbrainment.online), Projektmitarbeiterin der commlab GmbH, und Markus Hampel (mhampel@enterbrainment.online), Projektverantwortlicher im Bildungszentrum Wolfen-Bitterfeld e.V.

#Förderer und #Möglichmacher